in unserer
gesellschaft gibt es EINEN moralischen wert über den durch alle
altersklassen und gesellschaftliche schichten hindurch ein konsens zu
bestehen scheint,
MANN SCHLÄGT
KEINE FRAUEN!
ein mann der
sowas tut wird verachtet, ausgegrenzt, angeklagt.
die frau
bemitleidet, ihr wird geholfen sich von diesem monster zu befreien, es
werden aus öffentlichen mitteln schutzeinrichtungen bezahlt. eine frau die
sich nicht befreien will stößt auf unverständnis und braucht therapie...so
der zweite konsens!
wieso ist das
so?
wieso ist es
für die breite masse so absolut undenkbar, daß frau nicht befreit werden
will?
ja, daß sie
vielleicht sogar lust dabei empfindet, genau wie der sie schlagende mann?
wir bringen
unseren kindern bei, daß jede erdenkliche sexuelle spielart und jedes
erdenkliche lebens- und partnerschaftsmodell lebbar ist, nur dieses eine,
davor müssen mädchen wie junge gewarnt werden!
dazu kommt, daß
dem mädchen eingetrichtert wird, daß ihr die welt offen steht, sie also
wenigstens pilotin zu werden hat...alles außer eine frau, die sich ihrem
mann unterordnet, zu ihm aufsieht!
wofür hat emma
denn so lange gekämpft?
ach ja, aber
bitte kinder sollte sie trotzdem wenigstens 3 in die welt setzen und
großziehen...wegen der demographie!
nicht anders
bei den jungen: auch ihm steht die welt offen, aber was erwartet sie von
ihm?
soll er der
macho sein, der macher oder doch lieber der softie, der papa, der
erfolgreiche der das geld nach hause bringt oder der hausmann?
der strauß der
möglichkeiten ist riesig, die orientierung fast nicht möglich. aber wenn
sich ein paar findet und das traditionelle rollenmodell lebt stößt es noch
immer auf unverständnis!
so mag es sein,
daß manche sich dem gesellschaftlichen regeln anzupassen versuchen und das
leben was von ihnen erwartet wird. und wenn es irgendwann nicht mehr
auszuhalten ist, der druck zu groß wird, dann sucht sich die natur ein
ventil in form von autoaggressivem verhalten oder die frau reizt ihren
mann bis er garnicht mehr anders kann als entweder weg zu gehen oder zu zu
schlagen...was er in diesem fall ja nicht will.
oder die andere
seite, wo viele die unter alkohol zu brutalität neigen sich ihrer natur
nicht bewußt sind...nicht sein können, weil sie nie gelernt haben daß das
was sie fühlen normal sein kann.
beiden seiten
wird so die möglichkeit genommen eine gesunde, glückliche beziehung zu
leben.
würde bdsm aus
der rotlichtecke gezerrt und mitten in die gesellschaft gestellt wäre es
vielleicht einfacher.
wenn sich in
den köpfen das bewußtsein darüber ausbreiten könnte, daß bdsm mehr ist als
die peitsche schwingende domina sie "ruf mich an du sau!" knurrt, könnte
es als ein lebensmodell die gleiche tolleranz erfahren wie andere
lebensmodelle auch (alleinerziehende eltern, homosexualität,
patchwork-familie)!